Technik- und
Umweltgeschichte Afrikas
David Drengk bietet fundierte Einblicke in afrikanische Geschichte, globale Technikgeschichte und Umweltentwicklung durch aktuelle Forschungsarbeiten und Publikationen.
Forschungs-erfahrung
Côte d'Ivoire, Ghana, Togo, Malawi, Südafrika
Archivrecherche, Museumsarbeit, Oral History Forschung
Methoden-pluralismus
Lehre
Technische Universität Dresden, Humboldt Universität zu Berlin, Karlsruher Institut für Technologie, University of Malawi

Forschung mit interdisziplinärem Fokus
© David Drengk
Mein interdisziplinärer Forschungsansatz vereint Perspektiven aus Afrikanistik – besonders der Afrikanischen Geschichte –, Technikgeschichte, Umwelt-
geschichte und Anthropologie. Im Mittelpunkt steht ein methodischer Pluralismus, der verschiedene Quellen, theoretische Zugänge und Forschungstraditionen miteinander verbindet. So können historische, soziale, technische und ökologische Prozesse nicht isoliert, sondern vielmehr in ihren vielfältigen Wechselwirkungen analysiert werden. Die Kombination aus archivgestützter Forschung, ethnographischen Ansätzen sowie Umwelt- und Technikgeschichtsschreibung ermöglicht es, komplexe gesellschaftliche Dynamiken in afrikanischen Kontexten differenziert zu erfassen. Dabei werden sowohl lokale Wissensbestände und zuvor vernachlässigte Akteure als auch überregionale und globale Verflechtungen sichtbar.
Schlüsselbereiche der Forschung
Afrikanische Geschichte

Subsahara-Afrika und seine vielfältigen historischen Entwicklungen vom 19. Jahrhundert bis heute stehen im Zentrum meiner historischen Forschung. Im Fokus stehen die Verbindungen lokaler Gemeinschaften zu kolonialen, globalen und transnationalen Prozessen sowie afrikanische Perspektiven auf historische Veränderungen.
Postkarte (“Côte d’Ivoire – Guerriers Abbeys”), Collection E.B., ca. 1908–1910. Fotograf unbekannt. Private Sammlung.
Globale Technikgeschichte

Ich erforsche, wie technische Infrastrukturen, Wissensbestände und Innovationen in globalen Zusammenhängen entstehen und zirkulieren, und welche Rolle Gesellschaft dabei spielt. Besonders interessiert mich die Bedeutung Afrikas und afrikanischer Gesellschaften sowie die Wechselwirkungen zwischen Technik, Gesellschaft und natürlicher Umwelt.
Postkarte, Werkstatt der Abidjan-Niger Eisenbahn in Abidjan, ca. 1905–1925. Arkhuist (Fotograf). Private Sammlung.
Umwelt-geschichte

Meine Forschung untersucht die historischen Verbindungen zwischen Mensch, Umwelt und Ressourcen. Dabei konzentriere ich mich sowohl auf die Folgen ökologischer Veränderungen als auch auf die Art und Weise, wie Gesellschaften Umweltwissen erwerben und auf Herausforderungen des Umweltwandels reagieren.
Interdisziplinäre Vernetzung

Meine Arbeit integriert Ansätze aus Geschichts-, Umwelt- und Technikforschung, um komplexe historische Fragen aus verschiedenen Perspektiven zu untersuchen. Der interdisziplinäre Austausch fördert dabei neue Erkenntnisse über globale Verflechtungen und gesellschaftliche Transformationsprozesse.
Postkarte (“Chasse à l’éléphant à la Côte d’Ivoire”), veröffentlicht von Lévy & Neurdein, genaues Datum und Fotograf unbekannt. Private Sammlung.
Gruppenbild Teilnehmer*innen Konferenz „Technology and Material Culture in African History: Challenges and Potentials for Research and Teaching”, 4.-8. Januar 2023, University of Dar es Salaam, Tansania, 5. Januar 2023.